Tagebuch

Aufmacher Weihnachten

Grüße zum Fest

O Tannenbaum

O Tannenbaum

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, das wir alle ganz sicher nicht so geplant hatten. Viele Vorhaben sind in Schall und Rauch aufgegangen. Träume sind geplatzt. Existenzen stehen am Abgrund. Jobs gingen verloren. Viele hat das Virus ganz besonders getroffen. Ängste und Sorgen standen und stehen noch im Vordergrund unseres Denkens. Nun sehen wir jedoch einen zarten Hoffnungsschimmer am Horizont. Wird der Impfstoff halten, was man sich davon verspricht?

Eine Hoffnung völlig anderer Art vereint uns alle, die wir daran glauben, im Weihnachtsfest. Auch wenn viele Kirchen keine öffentlichen Gottesdienste zu Weihnachten anbieten, die Gläubigen nicht miteinander singen und beten können, so kann doch jeder die kleine Flamme der Hoffnung im Herzen bewahren.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. In Zeiten, wie wir sie momentan erleben, kommt der Familie eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb genießt die Zeit im Kreise eurer Lieben, lasst es ruhig und harmonisch angehen und erholt euch von den Strapazen des Jahres.

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Schlagworte:
Weihnachten

Aufmacher Allgemein

Trauminsel mit 7 Buchstaben

Weites Land

Weites Land

Menorca? Jamaika? Mykonos? Korsika? Sumatra? – Alles falsch. Meine Trauminsel liegt in der Ostsee und heißt schlicht: FEHMARN. Gerne bezeichne ich sie als unsere Familieninsel, denn so lange ich denken kann, sind wir  gerne dorthin gefahren. Das zieht sich durch die gesamte Familie. Dort wurden schon Familiengeburtstage gefeiert, die Kinder sind in Gummistiefeln beim Bauern im Stall gewesen und haben beim Melken geholfen. Hier saßen sie auf dem Rücken „ihrer“ Ponys.

Viele Muscheln und besondere Steine zeugen zu Hause von früheren Urlauben auf unserer Insel. Ausgewählte Freunde durften schon mal mitkommen. Im Corona-Sommer 2020 wurde sogar auf der Insel geheiratet. Jeden Stein haben wir schon umgedreht, jeden Feldweg abgeradelt. Und im September waren wir wieder dort.

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Schlagworte:
Fehmarn, Insel, Sommer, Urlaub

Aufmacher Kakteen

Trichocereus-Hybriden

TH Herzblut

TH Herzblut

Der Monat Mai ist Blütezeit für die meisten Trichocereus-Hybriden. In den letzten Tagen haben zwei Pflanzen meine Aufmerksamkeit besonders auf sich gezogen. Die erste Hybride ist eine Kreuzung Echinopsis Uranus X Cantora-Hybride mit dem Namen Herzblut. Die Pflanze stammt aus der Kakteengärtnerei Lausser und wurde dort im Jahr 2013 unter der Nummer 1448-5 vertrieben.

Die Pflanze ist jetzt 21 cm hoch. Die Dornen sind bei der Maßangabe nicht mitgemessen. Durch die Einkreuzung der Cantora-Hybride erklärt sich wahrscheinlich die Länge der Dornen, die rund 4,5 cm beträgt.

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Aufmacher Backen

Brot backen mit Hefe

Brot selbst herzustellen hat viele Vorteile. Der größte Vorteil ist sicherlich, dass man weiß, was im Brot drinsteckt. Keine dubiosen Zutaten, deren Namen man möglicherweise nicht einmal aussprechen kann. Ein gutes Brot braucht im Prinzip nicht mehr als Mehl, Wasser, etwas Salz für den Geschmack und Hefe oder Sauerteig als Triebmittel.

Brot backen in Perfektion

Brot backen in Perfektion

Kürzlich erhielt ich leihweise das Buch Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geissler. Darin beschreibt der Autor die Herstellung von gesunden und einfach herzustellenden Broten und Brötchen mit langer Teigführung über 24 Stunden und unter Verwendung von äußerst wenig Hefe. Nach diesem Plötz-Prinzip hergestellte Brote kommen mit minimalsten Mengen von Frischhefe aus. Meistens reicht es, dem Teig nur 0,1 bis 0,3 g frische Backhefe beizumischen. Zum Vergleich: Normalerweise backt man im Haushalt Brote mit einem ganzen Würfel Hefe von ca. 42 g auf 500 g Mehl. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Vorteil dieser Backmethode ist die größere Bekömmlichkeit des Brotes. Insbesondere Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-System dürften von dieser Backweise profitieren. Häufig bereiten die im Schnellverfahren hergestellten käuflichen Brote gesundheitliche Probleme, die dann durch die heimische Produktion mit wesentlich längerer Reifedauer des Teiges verschwinden. Zumindest lohnt sich hier ein Versuch.

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Aufmacher Kakteen

Sulcorebutia umgetopft

Delosperma

Delosperma

Meine Sulcorebutien habe ich vor Jahren in mehrere Balkonkästen gepflanzt. Darin fühlen sie sich offensichtlich wohl. Das Substrat ist rein mineralisch und besteht aus Bims, Kies, Schotter und Lava in unterschiedlich großer Körnung. Auch sehr feine Anteile sind dabei. Die Sulcos wachsen in trauter Eintracht mit diversen Mittagsblumen, die sich anscheinend immer wieder neu in den Kästen aussäen. Vermutlich sind es Abkömmlinge der Delosperma-Hybriden, die im nahen Hochbeet ausgepflanzt sind.

Die Kästen stehen vom frühesten Frühjahr bis in den Spätherbst offen im Freien. Die Pflanzen werden von mir so gut wie nie gegossen oder gedüngt. Nur wenn die Trockenheit im Sommer zu lange anhält, bekommen sie einen Schluck Flüssigkeit. Mit dieser Pflege, die eigentlich gar keine ist, scheinen sie zufrieden zu sein.

Gestern musste ich einen Balkonkasten leeren, weil er unter dem Druck des Substrats allmählich auseinander zu brechen drohte. Bei dieser Gelegenheit staunte ich nicht schlecht über das Wurzelwerk, das zutage kam. Die Sulcorebutia rauschii hat sich im Laufe der Jahre zu einer Pflanze mit vielen winzigen Köpfchen vergrößert. Bei der abgebildeten zweiten Sulcorebutia kann man die Rübenwurzeln gut erkennen. Die fleischigen Wurzeln dienen den Pflanzen dazu, auch große Trockenheit zu überstehen.