Schlagwort "Hybriden"

Aufmacher Kakteen

Wie alles begann

Deutsche Kaiserin

Deutsche Kaiserin

Gelegentlich werde ich gefragt, wie man eigentlich zu so einem ungewöhnlichen Hobby wie dem Sammeln von Kakteen kommt. Bei mir fing es mit einem Foto in einer Gartenzeitschrift an. Abgebildet war eine Pflanze mit langen Trieben, die über und über mit wunderschönen rosa Blüten bestückt war. Im Begleittext war der Name „Schusterkaktus“ erwähnt.

Es vergingen einige Jahre, bis ein bekanntes Gartencenter an meinem Wohnort eröffnete. Ich erinnerte mich an dieses Foto, welches ich ausgeschnitten und verwahrt hatte. So begann meine Suche nach dieser speziellen Pflanze. Jedoch konnte keiner der Experten im Gartencenter mit meiner Beschreibung etwas anfangen. Zu jener Zeit entdeckte ich die Faszination des Internets, und so suchte ich nun auch dort nach dieser Pflanze. Noch war ich nicht sonderlich vertraut mit der Internet-Recherche. Ich wunderte mich jedoch, dass mir plötzlich jede Menge tolle bunte Blüten angezeigt wurden.

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Kakteen

Aufmacher Kakteen

Asterix ohne Römer

Farbenprächtige Blüte

Farbenprächtige Blüte

Ab Mai hat man als Kakteenliebhaber alle Hände voll zu tun. Jeden Morgen führt mich mein Weg ins Gewächshaus, bewaffnet mit Fotoapparat oder Smartphone. Heute erfreute mich eine meiner Hybriden mit einer besonders farbenprächtigen Blüte.

Es handelt sich um eine Kreuzung von Herrn Autenrieth mit der Zuchtnummer X27. Die Echinopsis Hybriden AG befand diese Kreuzung eines aussagekräftigen Namens für würdig und so wurde sie vor einigen Jahren „Asterix“ getauft.

Züchter und Aufzüchter von Echinopsis-Hybriden sind frei in der Wahl der Namen, die sie den jeweiligen Kreuzungen geben. Ob in diesem Fall der Namensgeber ein Liebhaber der Comic-Hefte ist, bleibt reine Spekulation.

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Kakteen, Leitartikel

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Trichocereus-Hybriden

TH Herzblut

TH Herzblut

Der Monat Mai ist Blütezeit für die meisten Trichocereus-Hybriden. In den letzten Tagen haben zwei Pflanzen meine Aufmerksamkeit besonders auf sich gezogen. Die erste Hybride ist eine Kreuzung Echinopsis Uranus X Cantora-Hybride mit dem Namen Herzblut. Die Pflanze stammt aus der Kakteengärtnerei Lausser und wurde dort im Jahr 2013 unter der Nummer 1448-5 vertrieben.

Die Pflanze ist jetzt 21 cm hoch. Die Dornen sind bei der Maßangabe nicht mitgemessen. Durch die Einkreuzung der Cantora-Hybride erklärt sich wahrscheinlich die Länge der Dornen, die rund 4,5 cm beträgt.

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Sulcorebutia umgetopft

Delosperma

Delosperma

Meine Sulcorebutien habe ich vor Jahren in mehrere Balkonkästen gepflanzt. Darin fühlen sie sich offensichtlich wohl. Das Substrat ist rein mineralisch und besteht aus Bims, Kies, Schotter und Lava in unterschiedlich großer Körnung. Auch sehr feine Anteile sind dabei. Die Sulcos wachsen in trauter Eintracht mit diversen Mittagsblumen, die sich anscheinend immer wieder neu in den Kästen aussäen. Vermutlich sind es Abkömmlinge der Delosperma-Hybriden, die im nahen Hochbeet ausgepflanzt sind.

Die Kästen stehen vom frühesten Frühjahr bis in den Spätherbst offen im Freien. Die Pflanzen werden von mir so gut wie nie gegossen oder gedüngt. Nur wenn die Trockenheit im Sommer zu lange anhält, bekommen sie einen Schluck Flüssigkeit. Mit dieser Pflege, die eigentlich gar keine ist, scheinen sie zufrieden zu sein.

Gestern musste ich einen Balkonkasten leeren, weil er unter dem Druck des Substrats allmählich auseinander zu brechen drohte. Bei dieser Gelegenheit staunte ich nicht schlecht über das Wurzelwerk, das zutage kam. Die Sulcorebutia rauschii hat sich im Laufe der Jahre zu einer Pflanze mit vielen winzigen Köpfchen vergrößert. Bei der abgebildeten zweiten Sulcorebutia kann man die Rübenwurzeln gut erkennen. Die fleischigen Wurzeln dienen den Pflanzen dazu, auch große Trockenheit zu überstehen.

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Lobivia-Hybride VOLGAN

Heute möchte ich euch gerne meine Lobivia-Hybride VOLGAN vorstellen. Vor Jahren hatte ich über ein Kakteenforum Kontakt mit einem Herrn aus Südwestfrankreich. Er züchtete eher spaßeshalber Hybriden und eines Tages schickte er mir einige Samen. Ich bekam dazu lediglich die Information, dass es sich um eine Wildbestäubung der Candlelight mit vermutlich den danebenstehenden Lobivien handele. Man weiß ja nie genau, wo die Insekten, die die Blüten bestäuben, vorher gelandet waren. Jedenfalls kamen eigentlich nur zur selben Zeit blühende Lobivia amblayensis in Frage, die neben der Candlelight gestanden hatten.

Da ich in Bezug auf Hybridennamen zu der Zeit noch recht unerfahren war, hielt ich die Pflanze mit der Bezeichnung Candlelight anfangs für eine Chamaecereus-Hybride. Erst im weiteren Verlauf meiner Hybridenleidenschaft lernte ich, dass es sich bei der Mutterpflanze, aus der diese Kreuzung hervorging, um die Echinopsis-Hybride Candlelight des Züchters Robert Schick handelt.

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