Kategorie "Rezepte"

Aufmacher Backen

Brot backen mit Hefe

Brot selbst herzustellen hat viele Vorteile. Der größte Vorteil ist sicherlich, dass man weiß, was im Brot drinsteckt. Keine dubiosen Zutaten, deren Namen man möglicherweise nicht einmal aussprechen kann. Ein gutes Brot braucht im Prinzip nicht mehr als Mehl, Wasser, etwas Salz für den Geschmack und Hefe oder Sauerteig als Triebmittel.

Brot backen in Perfektion

Brot backen in Perfektion

Kürzlich erhielt ich leihweise das Buch Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geissler. Darin beschreibt der Autor die Herstellung von gesunden und einfach herzustellenden Broten und Brötchen mit langer Teigführung über 24 Stunden und unter Verwendung von äußerst wenig Hefe. Nach diesem Plötz-Prinzip hergestellte Brote kommen mit minimalsten Mengen von Frischhefe aus. Meistens reicht es, dem Teig nur 0,1 bis 0,3 g frische Backhefe beizumischen. Zum Vergleich: Normalerweise backt man im Haushalt Brote mit einem ganzen Würfel Hefe von ca. 42 g auf 500 g Mehl. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Vorteil dieser Backmethode ist die größere Bekömmlichkeit des Brotes. Insbesondere Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-System dürften von dieser Backweise profitieren. Häufig bereiten die im Schnellverfahren hergestellten käuflichen Brote gesundheitliche Probleme, die dann durch die heimische Produktion mit wesentlich längerer Reifedauer des Teiges verschwinden. Zumindest lohnt sich hier ein Versuch.

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Aufmacher Backen

Österlicher Hefezopf

Osterzopf

Osterzopf

Wie gestern versprochen, möchte ich heute noch mein Rezept für einen wundervollen Osterzopf aus Hefeteig preisgeben. Diesen Hefezopf gibt es bei uns regelmäßig zur Osterzeit. Er ist einfach in der Zubereitung und kann sehr gut schon am Vortag des Festes hergestellt werden. Das Gebäck ist nur wenig gesüßt.

Man kann den Teig auch mit etwas Phantasie zu einem weihnachtlichen Gebäckstück abwandeln. Dann bekommt er zum Beispiel eine Handvoll Rosinen und gehackte Mandeln untergemischt. Auch weihnachtliche Gewürze können dann zum Einsatz kommen. Die Grundzubereitung ist jedoch dieselbe.

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Rezepte

Aufmacher Literatur

Das Tägliche Dutzend des Dr. Michael Greger

How not to die

How not to die

Gemüse ist gesund! Erst die Kampagne „5 am Tag“. Jetzt also das Daily Dozen, das Tägliche Dutzend, des amerikanischen Arztes und Ernährungswissenschaftlers Dr. Michael Greger. Während privater Recherchen zum Thema Plant-Based Diet stieß ich auf die YouTube-Videos dieses Mediziners, der brennende Ernährungsfragen mit wissenschaftlichen Studien beantwortet, die eine hohe Beweiskraft (Evidenz) besitzen. Er betreibt die Internetseite NutritionFacts.org, auf der regelmäßig über die neuesten wissenschaftlichen Fakten zur gesunden Ernährung aufgeklärt wird.

Sein Anliegen ist es u. a., seinen Mitmenschen handfeste Informationen an die Hand zu geben, wie sie mit den einfachen Mitteln einer pflanzenbasierten Ernährungsweise ihre eigene Gesundheit erhalten bzw. in vielen Fällen wiederherstellen können. Eine Armada an freiwilligen Helfern unterstützt sein Anliegen und durchforstet die jährlich tausendfach erscheinenden wissenschaftlichen Ernährungsstudien. Verständlich aufbereitet für den Einzelnen, der sich sinnvoll gesund ernähren möchte, stellt er die so herausgefilterten positiven Fakten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Nach eigenen Angaben erzielt er hiermit keinerlei Gewinne sondern spendet Einnahmen, die er mit seinen Buchpublikationen erzielt, sozialen Zwecken.

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Aufmacher Kochen

Reis-Blumenkohl-Auflauf mit Cashewsauce

Guten Appetit

Guten Appetit

Blumenkohl ist ein Allroundtalent und fast jeder mag ihn. Grünkohl ist vielen vielleicht eher in der deftigen Variante mit Mettwurst und Speck ein Begriff. Dass man dieses grüne Powerpaket aber auch anders verwenden kann, daran musste ich mich bei meiner pflanzenbasierten Ernährungsweise erst gewöhnen. Grünkohl hat bezogen auf 100 g Rohware rund 200 mg Kalzium zu bieten. Sulphoraphan ist der herausragendste Inhaltsstoff in allen Kohlsorten.

Dr. Michael Greger beschreibt die positiven Wirkungen der Kreuzblütlerfamilie in seinem Buch mit dem provokanten Titel How not to die ausführlich.

Erst die Lektüre dieses fast 500 Seiten starken Wälzers und die aufrüttelnden YouTube-Videos des amerikanischen Arztes und Ernährungswissenschaftlers haben mich auf den Weg gebracht, die pflanzenbasierte Ernährungsweise einmal über einen längeren Zeitraum auszuprobieren. Nun aber zum eigentlichen Rezept.

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Aufmacher Kochen

Reis-Gemüse-Pfanne mit gebratenem Tofu

In loser Folge möchte ich hier einige meiner bewährten Rezepte notieren. Vielleicht machen sie ja Lust zum Nachkochen.

Zutaten

  • 1 Packung Tofu, natur, 200 g
  • 20 ml Kokosöl zum Anbraten
Marinade
  • 2 EL Sojasauce (30 ml)
  • 1 EL Agavensirup (15 ml)
  • 1/2 TL Garam Masala (Gewürz)
Gemüse
  • 2 rote Paprika (je ca. 150 g)
  • ca. 200 g Zucchini
Sauce
  • 200 ml (1/2 Dose) Kokosmilch
  • 1 Prise Chiliflocken (mehr oder weniger, je nach gewünschtem Schärfegrad)
  • Salz
Beilage
  • 100 g Basmati-Naturreis (ungekocht gewogen)

Zubereitung

Basmati-Naturreis in der doppelten Menge Wasser und 1/2 TL Salz garen. Das kann gerne auf Vorrat geschehen, z. B. am Vortag.

Tofu etwas ausdrücken und in schmale Streifen schneiden. Die Zutaten für die Marinade verrühren und Tofustreifen etwa 30 Minuten darin einlegen (rundum mit Marinade bedecken). Gerne auch länger oder über Nacht.

Zwischenzeitlich Gemüse putzen und in mundgerechte schmale Streifen schneiden. Kokosmilch abmessen und bereitstellen.

Etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, abgetropfte Tofuwürfel rundherum anbraten (bräunen).

Geschnittenes Gemüse hinzufügen und schnell bissfest anbraten (zwischendurch umrühren).

Nötigenfalls etwas Kokosöl nachgießen und den gekochten Reis in der Pfanne (mit dem Gemüse und dem Tofu) kurz anbraten. Währenddessen mit Chiliflocken und ggf. etwas Salz würzen. Kokosmilch angießen. Umrühren, einen Moment nachquellen lassen. In der Zwischenzeit z. B. den Tisch decken. 😉

Auffüllen, hinsetzen, genießen!

Das Rezept ergibt 2 Portionen.

Nährwertangaben

  • 774 kcal
  • 42,4 g Fett
  • 71,9 g Kohlenhydrate
  • 26,9 g Eiweiß

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