Kategorie "Kakteen"

Aufmacher Kakteen

Asterix ohne Römer

Farbenprächtige Blüte

Farbenprächtige Blüte

Ab Mai hat man als Kakteenliebhaber alle Hände voll zu tun. Jeden Morgen führt mich mein Weg ins Gewächshaus, bewaffnet mit Fotoapparat oder Smartphone. Heute erfreute mich eine meiner Hybriden mit einer besonders farbenprächtigen Blüte.

Es handelt sich um eine Kreuzung von Herrn Autenrieth mit der Zuchtnummer X27. Die Echinopsis Hybriden AG befand diese Kreuzung eines aussagekräftigen Namens für würdig und so wurde sie vor einigen Jahren „Asterix“ getauft.

Züchter und Aufzüchter von Echinopsis-Hybriden sind frei in der Wahl der Namen, die sie den jeweiligen Kreuzungen geben. Ob in diesem Fall der Namensgeber ein Liebhaber der Comic-Hefte ist, bleibt reine Spekulation.

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Kategorien:
Kakteen, Leitartikel

Aufmacher Kakteen

Aussaat leicht gemacht

Mammillaria Jungpflanzen

Mammillaria Jungpflanzen

Von der Aussaat bis zur ersten Blüte eines Kaktus kann es durchaus weniger als zwei Jahre dauern. Dies bewies mir einst ein Winzling von Mammillaria, der mir im zarten Alter von nur 15 Monaten die erste Blüte schenkte. Für so eine kleine Kugel war das eine beachtliche Leistung. Natürlich handelte es sich hierbei um einen Sämling auf eigenen Wurzeln.

Versierte Kakteenfreunde setzen schon zarte Sämlinge auf eine geeignete Pfropfunterlage. Dadurch wird der Pfröpfling zu einer besonders zeitigen Blüte angetrieben. Häufig trifft man auf diese Vorgehensweise bei der Zucht von Echinopsis- oder Trichocereus-Hybriden. Die Züchter wollen möglichst schnell das Resultat ihre eigenen Kreuzungen sehen. Bei der Hybridenzucht fällt viel Ausschuss an, den der Züchter nicht weiterpflegen möchte – die Blüte entspricht einfach nicht den eigenen Zuchtvorstellungen.

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Aufmacher Ostern

Frohe Ostern

Osterglocke

Osterglocke

Kaum sind die letzten Tannennadeln aus dem Teppich gesaugt, stehen wir schon wieder vor dem nächsten Osterfest. Ich wünsche allen meinen Lesern sonnige Ostern und eine lustige Eiersuche.

Ein paar Eindrücke aus meinem Gewächshaus und dem Garten habe ich für euch gestern fotografiert. In den Beeten blühen die bunten Frühjahrsblumen strahlend um die Wette. Gestern noch bei 24 °C, heute bei recht frostigen Temperaturen von nur 5 °C. Schnell habe ich die bereits ausgewilderten Pelargonien wieder ins Gewächshaus zurück getragen, damit sie keinen Schaden nehmen.

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Aufmacher Kakteen

Trichocereus-Hybriden

TH Herzblut

TH Herzblut

Der Monat Mai ist Blütezeit für die meisten Trichocereus-Hybriden. In den letzten Tagen haben zwei Pflanzen meine Aufmerksamkeit besonders auf sich gezogen. Die erste Hybride ist eine Kreuzung Echinopsis Uranus X Cantora-Hybride mit dem Namen Herzblut. Die Pflanze stammt aus der Kakteengärtnerei Lausser und wurde dort im Jahr 2013 unter der Nummer 1448-5 vertrieben.

Die Pflanze ist jetzt 21 cm hoch. Die Dornen sind bei der Maßangabe nicht mitgemessen. Durch die Einkreuzung der Cantora-Hybride erklärt sich wahrscheinlich die Länge der Dornen, die rund 4,5 cm beträgt.

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Aufmacher Kakteen

Sulcorebutia umgetopft

Delosperma

Delosperma

Meine Sulcorebutien habe ich vor Jahren in mehrere Balkonkästen gepflanzt. Darin fühlen sie sich offensichtlich wohl. Das Substrat ist rein mineralisch und besteht aus Bims, Kies, Schotter und Lava in unterschiedlich großer Körnung. Auch sehr feine Anteile sind dabei. Die Sulcos wachsen in trauter Eintracht mit diversen Mittagsblumen, die sich anscheinend immer wieder neu in den Kästen aussäen. Vermutlich sind es Abkömmlinge der Delosperma-Hybriden, die im nahen Hochbeet ausgepflanzt sind.

Die Kästen stehen vom frühesten Frühjahr bis in den Spätherbst offen im Freien. Die Pflanzen werden von mir so gut wie nie gegossen oder gedüngt. Nur wenn die Trockenheit im Sommer zu lange anhält, bekommen sie einen Schluck Flüssigkeit. Mit dieser Pflege, die eigentlich gar keine ist, scheinen sie zufrieden zu sein.

Gestern musste ich einen Balkonkasten leeren, weil er unter dem Druck des Substrats allmählich auseinander zu brechen drohte. Bei dieser Gelegenheit staunte ich nicht schlecht über das Wurzelwerk, das zutage kam. Die Sulcorebutia rauschii hat sich im Laufe der Jahre zu einer Pflanze mit vielen winzigen Köpfchen vergrößert. Bei der abgebildeten zweiten Sulcorebutia kann man die Rübenwurzeln gut erkennen. Die fleischigen Wurzeln dienen den Pflanzen dazu, auch große Trockenheit zu überstehen.